//einstein & buddha.

Albert Einstein:

„Ein Mensch ist Teil des Ganzen, das wir „Universum“ nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle, als etwas vom Rest Getrenntes – eine Art optische Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist eine Art Gefängnis für uns, sie beschränkt uns auf unsere persönlichen Wünsche und auf unsere Zuneigung zu einigen wenigen, die uns am nächsten stehen. Unsere Aufgabe muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unseren Kreis des Mitgefühls erweitern, um alle lebenden Wesen und die ganze Natur in ihrer Schönheit zu umfassen.“

Dhammapada (Buddhas zentrale Lehren):

„Erkenntnis ist Verwirklichung.“

„neti, neti, atma: „Dies ist nicht das Selbst, das ist nicht das Selbst.“ Sie schälten die Persönlichkeit wie eine Zwiebel ab, Schicht um Schicht, und entdeckten nichts Beständiges in der Menge von Wahrnehmungen, Gedanken, Emotionen, Trieben und Erinnerungen, die wir als „Ich“ bezeichnen. Doch sobald alles Individuelle entfernt war, blieb ein intensives Gewahrsein übrig, das Bewusstsein selbst.“

Dharma im weitesten Sinn:
„Alle Dinge und Ereignisse sind Bestandteil eines unteilbaren Ganzen.“

Dharma auf dem Gebiet menschlicher Aktivität:
„ein Verhalten, dass mit dieser Einheit (s.o.) harmoniert.“

„Nichts in der Welt geschieht zufällig – nicht weil die Ereignisse vorherbestimmt sind, sondern weil alles durch Ursache und Wirkung miteinander verbunden ist. Gedanken sind in diese Ansicht miteingeschlossen, denn sie verursachen einerseits, dass Dinge geschehen und werden andererseits von Dingen, die geschehen, hervorgerufen.“

„All diese Wirkungen – für andere, für die Welt und für uns selbst – werden früher oder später aufgrund der Einheit des Lebens, zu uns zurückgelangen.“

Karma:
„etwas Getanes, entweder als Ursache oder als Wirkung“
–> Handlungen im Einklang mit der Einheit bringen gutes Karma
–> Selbstsüchtige Handlungen stehen im Widerstreit mit dem übrigen Leben und bringen schlechtes Karma

„Unbezahlte karmische Schulden verflüchtigen sich nicht, wenn der physische Körper stirbt.“
„Das Bündel Energie, das Keim der Persönlichkeit ist“, braucht Körper als Werkzeug um etwas zu verändern.

„Wir reichen Äonen zurück, und manche von den Inhalten des tiefsten Unbewussten sind die dunklen Triebe einer evolutionären Erbschaft, …“
(wissenschaftlich: Gehirnstrukturen werden weitervererbt)

–> „In diesem Sinne ist die seperate, gesonderte Persönlichkeit, mit der wir uns identifizieren, etwas Künstliches.“

Hermann Hesse (Der Steppenwolf):

„In Wirklichkeit aber ist kein Ich, auch nicht das naivste, eine Einheit, sondern eine höchst vielfältige Welt, ein kleiner Sternenhimmel, ein Chaos von Formen, Stufen und Zuständen, von Erbschaften und Möglichkeiten.“

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